Neumühlenschule Borken, Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung
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Schulleiterin: Silke Nürnberg, Sekreteriat: Andrea Bitters

Schulentlassung an der Neumühlenschule

Motto: "Nach dem Spiel ist vor dem Spiel"

von Edgar Rabe (Borkener Zeitung)

Die Neumühlenschule hat jetzt zwölf Schüler feierlich entlassen. Unter dem Motto „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ verließen die Schüler die Förderschule mit dem Schwerpunkt Geistige Entwicklung.

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Es sei eine stimmungsvolle, aber durch die musikalischen Aufführungen auch mitreißende,

Schulentlassfeier gewesen, teilt die Schule mit. Highlights waren der selbstgetextete (von Musiklehrer Manfred Pieters) Rapsong „Teenie´s Paradise“ (nach „Gangsters Paradise“ von Coolio) von der Musik-AG und der Auftritt der Band mit „Einer von 80 Millionen“. Dabei habe es stehende Ovationen gegeben.

Individuelle Verabschiedungen

Die einzelnen Schüler wurden von ihren Klassenlehrern sehr individuell verabschiedet. Es wurden Fotos gezeigt von ihren Lieblingstätigkeiten in der Schule (von Mathematik über Hauswirtschaft bis hin zum Schweißen lernen im Werkunterricht) und einem Foto von ihrem Praktikum in der Werkstatt. Dann gab es die Abschlusszeugnisse, teilt Schulleiterin Silke Nürnberg weiter mit.

Kreisdirektor Dr. Ansgar Hörster verglich in seinem Grußwort die Schüler und das Berufsleben mit einer Mannschaft, in der Torwart, Stürmer und Abwehrspieler nötig sind. Alle würden gebraucht, um zum Ziel zu kommen.

Nach der Schule ist mitten im Leben

Die Schulleiterin nahm ebenfalls das Motto Fußball und die noch laufende WM auf: „Die Fußball-Weltmeisterschaft läuft noch, aber traurig für uns alle: Deutschland ist nicht mehr dabei. Deutschland steht dieses Mal nicht im Finale, das ist die schlechte Nachricht. Aber die gute Nachricht ist: Wir haben heute hier Finale – und in diesem Finale stehen zwölf Schülerinnen und Schüler, die ihren letzten Schultag haben.“ Nürnberg begrüßte die Eltern, das gesamte Kollegium und bedankte sich insbesondere bei Pfarrer Andreas Lüke und Pastorin Erika  Bogatzki, die den ökumenischen Wortgottesdienst mit allen feierten.

„Nach dem Spiel ist vor dem Spiel, das ist unser Motto. Und was ist nach der Schule? Nach der Schule ist mitten im Leben. Und dieses Leben will gelebt werden. Ihr habt alle viele Pläne, manche denken schon an die eigene Wohnung. Und ihr geht bald arbeiten, habt alle einen Platz in der Werkstatt bekommen und euch eure künftigen Arbeitsplätze bereits im Praktikum angeschaut. Freut euch auf diesen Lebensabschnitt. Arbeiten macht Spaß, ich spreche aus Erfahrung“, so Nürnberg.

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